FGZ: Jedes Alter zählt - Miteinander den Zusammenhalt in der Zukunft sichern

                                                     Quelle: Plakat Stuttgart

Das Miteinander betrifft und fördert den Zusammenhalt der Generationen zur Sicherung der Zukunft. Es ist gleichwohl die Sicherung der Solidarität der Generationen.

 

Wie gestaltet sich der Zusammenhalt der Generationen im Zeichen des demografischen Wandels? Heutzutage leben kaum noch mehrere Generationen in einem Haus zusammen. Dies geht mit einem großen Verlust an menschlichen Begegnungen und Voneinanderlernen einher. Um ein Auseinanderdriften der Generationen zu verhindern und Konflikten vorzubeugen, müssen neue Möglichkeiten der Begegnung außerhalb der Familie etabliert werden. Doch es gibt viele Sozialprojekte, die das Zusammenleben von Alt und Jung fördern wollen. Das Miteinander der Generationen wird aktiv in Mehrgenerationenhäusern (MGH) gelebt. Mit ihren auf die Region abgestimmten Angeboten für gemeinsame Aktivitäten, der Kinder- und/oder Seniorenbetreuung, Bildung und sozialen Dienste ermöglichen die MGH nachbarschaftliches Miteinander.

 

Häufigste Stichwörter in den Medien zum Thema Generationenzusammenhalt sind:

 

"Ganz jung. ganz alt. ganz Ohr", "Oma-Opa-Service", "Werkstatt der Generationen", "Wohnen für Hilfe", "Generationen-Zusammenhalt Großfamilie", "Leseengel", "Lesepaten", "Leihopas"  "Besondere Wohnprojekte", ""Treffpunkte für Hausgemeinschaften", "Hände reichen", "Hürden nehmen", "Grenzen überschreiten""Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit". Es gibt also viele Sozialprojekte, die das Zusmmenleben fördern sollen und auch realisieren. Häufig wird die Fragen gestellt: "Was wird konkret gemacht, der Herausforderung demografische Entwicklung zu begegnen", "Woher kommen künftig die Fachkräfte" oder "Wer pflegt mich im Alter" oder  "Wie bleibe ich dynamisch, wie kann ich meine Potenziale einbringen"? 

 

Auch  unsere Region wird durch den demografischen Wandel immer älter, weniger und bunter.

Um bei dieser Entwicklung die Lebensqualität und eine gute (soziale) Infrastruktur zu gewährleisten, ist es notwendig, den Prozess von unten mit geeigneten Konzepten und Maßnahmen zu tragen. Dafür benötigen wir jedoch eine  große Anzahl Menschen, die sich mit Ideen und Anregungen in unsere Initiative einbringen. Konzepte brauchen Köpfe. Wenn nicht mehr drei oder vier Generationen unter einem Dach leben, die Menschen aber älter werden , ihre Mobilität verlieren, muss es uns jedoch gelingen, Traditionen weiterzugeben, die Bürger zusammenzubringen und Hilfe zur Selbsthilfe, z.B. als Nachbarschaftshilfe oder dem Zusammentreffen von Bürgern zu leisten. Diese Hilfe muss organisiert werden. Es geht also um  die Getaltung unserer Zukunft. Gibt es künftig nicht genug Freiwillige, wird es sozial sehr kalt in Deutschland.

 

Wer sich bei der Gestaltung der Prozesse einbringen will, dem bieten wir mit verschiedenen "Themen/Projekten" und bei "Miteinander" die Gelegenheit dazu. Ihre Motivation für das Ehrenamt könnte den Motiven anderer Befragter entsprechen:

 

"Das Tun hat eine direkte Konsequenz für mich und andere. Das ist ein gutes Gefühl und macht uns als Menschen irgendwie vollständiger".

 

"Durch die Freude und den Dank der Menschen bekommt man im Grund mehr raus, als man selbst reinsteckt".

 

"Eine sinnstiftende Tätigkeit macht nicht nur glücklich, sondern tut auch der Gesundheit gut".

 

"Hilfe für Menschen ist Quell der Freude".

 

Die Fragen der Nachhaltigkeit, des demografischen Wandels und des Zusammenhalts in der Gesellschaft beantworten wir auf unserer Homepage in den Projekten und Konzepten für alle Lebensbereiche. Bei "Miteinander" konzentrieren wir uns derzeit auf  den "Generationentreffpunkt" und die "Familienpaten". Diesen Projekten kommt auch eine integrative Funktion zu, sie fördern die Kommunikation von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen. Die Menschen lernen, Interesse für die anderen und sein soziales Umfeld zu zeigen, sie lernen, einander besser zu verstehen, Vorurteile abzubauen und sich für den Nächsten einzusetzen, wenn er Hilfe benötigt. Finden Sie heraus, welches Thema/Projekt zu Ihnen passt.

 

 

 

                                                  Fa. playfit, Hamburg

 

 

Zu den Erwartungen des Miteinanders im Lebens gehört für uns auch, miteinander fröhlich sein, tanzen , singen  und Spaß haben - Lebensfreude pur! Mit Musik begeistern wir alle Generationen. So beinhaltet unser Angebot an die Generationen verschiedener Altersgruppen z.B. Disco-Veranstaltungen mit Musik-, Tanz-, und Gesangswettbewerben der Teilnehmer/innen. Wer mitmachen möchte bei der Organisation und Durchführung der Generationen-Disco und anderen Veranstaltungen ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Engagement.

 

 

Info: www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktu...:

Wiesbadener Kurier vom 23.12.2016: Mit großem Herzen für Bedürftige - miteinander beim Eltviller Tisch:

Wiesbadener Kurier 17.07.2013:

dpa 16.09.2015:

In Deutschland gilt stärker als anderswo: jeder für sich.

Deutschland belegt nur Platz 14 bei 34 Ländern, die in einer Studie der Bertelsmann-Stiftung untersucht wurden.

Wie wollen wir leben?

Soziale Kontakte werden weniger - TOP 5 der Freizeitbeschäftigungen 2016:

Wiesbadener Kurier vom 15.01.2016 zum Miteinander:

Die Zeit 07/16:

Zahlen zum Thema bürgerschaftliches Engagement beim Miteinander:

Über 30 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich tätig, handeln in Solidarität - der Rest macht egoistisch wohl eher das Gegenteil.

Twitter:

Unsere Werte leben und verbinden also, müssen aber immer wieder aktiviert und gefördert werden. Bürgerschaftliches Engagement im Sinne innerer Verpflichtung ist ein Bedürfnis nach einem mitverantwortlichen Leben:

WWF:

"Unser aller Engagement entscheidet darüber, wie wir leben. Heute und in Zukunft" (Manuela Schwesig, Ex-Bundesfamilienministerin, MP M-V)

 

Welchen Beitrag möchten und können Sie für das Miteinander in der Zukunft leisten?

 

 

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