FGZ: Generationengerechte Nachhaltigkeit

 

 

 

 

 

 

Die Zukunfts-Themen und -Projekte  des Forums Generationenzukunft (FGZ) haben die Nachhaltigkeit und Demografie (Bevölkerungsentwicklung) für die Zukunftsfähigkeit in sämtlichen Lebensbereichen zum Inhalt; sie drücken das Lebensgefühl vieler Menschen aus. Es gilt, mit den  Ressourcen verantwortlich umzugehen. Das bedeutet, die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen als Rahmenbedingung für wirtschaftliches Handeln anzuerkennen. Wir dürfen unsere Lebensgrundlagen  nicht zu Lasten der kommenden Generationen auf´s Spiel setzen. Dazu gehören internationale staatliche Rahmenbedingungen für eine soziale und ökologische Produktion der Wirtschaft für einen nachhaltigen Konsum. In der gesellschaftlichen Verantwortung stehen auch die Unternehmen. Und es liegt bei jedem/jeder Einzelnen, sich zu engagieren und einen möglichst nachhaltigen Lebensstil zu praktizieren (siehe z.B. "Bündnis für 100% erneuerbare Energie", "Tipps zum Energiesparen").

 

Die Jahrhundertaufgaben der Energiewende, des nachhaltigen Ressourceneinsatzes sowie des Klima- und Demografiewandels zeigen auf, dass wir das kohlenstofffreie  Zeitalter bis spätestens Ende dieses Jahrhunderts und das kohlenstoffarme Zeitalter bis 2050 ereichen müssen, wenn nicht irreparable Schäden für Menschen, die Wirtschaft und den Wohlstand in unserem Land entstehen sollen. Somit stellt sich die Existenzfrage für die Menschheit. Im Mittelpunkt unserer Themen/Projekte stehen die Bereiche, die  die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und jeder Stadt bzw. Kommune  bestimmen:

 

Nachhaltige Wirtschaft und Beschäftigung als Basis der Leistungskraft

   (siehe z.B. "Ressourceneffizienz", "Zukunftsstrategie Rheingau 2030", "Der Standort im

   Wandel", "Repa & Service Mobil als Geschäftsidee")

 

Generationenübergreifendes Wohnen und Gesundheit der Generationen aller Altersstufen

   (siehe z.B. "Kriterien für ein Mehrgenerationenquartier als Sozialzentrum", "Quartier Vitale",

    "Wohnanlage Alta Villa")

 

Bildung und Ausbildung nach den künftigen gesellschaftlichen Aufgaben und

   Anforderungen  (siehe z.B. "Anforderungen an die Bildung und Ausbildung",

   "Bildungsmonitoring", "Lebensbegleitendes Lernen")

 

Energie und Umwelt zum Erhalt und Ausbau unserer Lebensgrundlagen

   (siehe z.B. "Klimawandel", "Naturschutz", "Service Energieeffizienz- und Umweltberatung",

   "Leitbild der Stadt...", "Beispiel Ressourceneffizienz....")

 

-  Miteinander für die Knüpfung des sozialen Netzes und den Zusammenhalt der Gesellschaft

   mit den Themen: "Generationentreffpunkt", "Familienpatenschaften", "Sie haben Ärger -

   Experten helfen", "Nachbarschaftshilfe Oberer Rheingau"  und "Aktuelles vom Miteinander" 

 

Die Verantwortung für die künftigen Generationen wahrzunehmen heißt, Zukunft zu lernen und die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung  als umfassendes gesellschaftliches Modernisierungskonzept  zu verstehen. Maßgeblich und verpflichtend  für diese Entwicklung sind ethische Prinzipien wie die schonende Nutzung der Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit, Verantwortung für künftige Generationen, globale Partnerschaft, eine andere Steuerung des sozialen Verhaltens, z.B. beim Thema Gesundheit (siehe "Wohnen und Gesundheit", "Fachärztliche Ambulanz"), Berücksichtigung des Wertewandels und der Rolle der Frauen, Vernetzung der Zukunftsindikatoren einschließlich die der technologischen Entwicklung für die soziale gesellschaftliche Entwicklung u.a.

 

Familienfreundliche Arbeits- und Lebensbedingungen ermöglichen laut Zukunftsforscher Matthias Horx in der Phönix-Sendung "Diskussion: Zukunft 2050" vom 08.01.2012 entgegen anderslautenden Prognosen  für die demografische Entwicklung eine Erhöhung der Geburtenrate von derzeitig 1,4  auf 1,6 und begrenzen somit den Bevölkerungsrückgang in Deutschland auf ca. 6 bis 8 Mio. Menschen bis 2050. Mit besserer Bildung des Einzelnen bei individueller Förderung der Talente, lebenslangem Lernen, dem Zuzug qualifizierter Kräfte nach Nutzung des inländischen Potenzials und Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft können der Bevölkerungsrückgang kompensiert und der Wohlstand gehalten und möglichst ausgebaut werden.

 

Die Kommunen sind ein wichtiger Akteur für ein zukunftsfähiges Deutschland. Sie können klimaneutral und energiesparend wirtschaften, integrierte Verkehrskonzepte umsetzen, Innenstädte sanieren, statt auf der grünen Wiese zu bauen und tragen wesentlich zur Umsetzung der Umweltziele bei. Mit   Konzepten, wie wir sie vorlegen, kann vor Ort lebensnah und praktisch gezeigt werden, was eine nachhaltige Politik erreichen kann. Im Sinne der nachhaltigen Politik werden Umwelt- und Sozialpolitik zusammengedacht und wirtschaftliche Fragen einbezogen. Im Ergebnis entlastet der kommunale Klimaschutz die knappen Haushaltskassen - und nicht umgekehrt. Kommunale Beispiele für praktizierte Nachhaltigkeit zeigen, dass die öffentliche Verwaltung z.B. das  Büromaterial und Möbel nach ökologischen und fairen Kriterien  beschafft, papierfrei gearbeitet sowie zusätzlicher Landverbrauch vermieden und dafür eine lebendige Innenstadt gefördert wird.

 

Die Bildung steht ganz oben auf unserer Agenda. Für die nachhaltige Entwicklung in Deutschland -einem rohstoffarmen Land-  ist die Bildung  die einzige Ressource; sie ist die Schlüsselfrage für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Mitwirkung in der demokratischen Gesellschaft. Sie ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und dem chancenreichen Zugang zum Berufsleben. Gemessen an den jetzigen Investitionen in diesen wichtigsten Standortfaktor gilt es, den Rückstand zum internationalen Ranking deutlich mittels größerem personellen und finanziellen Aufwand  zu beheben. Entsprechend haben wir uns in den Beiträgen und Projekten zu diesem Thema positioniert.

Mit unseren ganzheitlichen Konzepten und Projekten wollen wir die Zukunftsfähigkeit  deutlich verbessern. Wir machen damit die Zukunft lebenswert. Dabei spielt die Bildung eine besondere Rolle. Die angedachten Problemlösungen  sind insbesondere auf Kommunen und  Kleinstädte im ländlichen Raum, die mit urbanen Ballungszentren konkurrieren, ausgerichtet. Insofern ist  die "Zukunftsstrategie Eltville 2030"  als Bestandteil der "Zukunftsstrategie  Rheingau 2030" beispielgebend und richtungsweisend für viele Kommunen in Deutschland. Die Stadt Eltville und die Kommunen im Rheingau erfüllen  die Rolle des Wegbegleiters in eine nachhaltige und demografiegerechte Zukunft. Es kommt nun darauf an, dass sie mit Hilfe der vorgeschlagenen Projekte die sich bietenden Gestaltungsoptionen der Zukunftsfähigkeit nachhaltig wahrnehmen.

 

Für die ganzheitliche Gestaltung und Bewältigung der gesellschaftlichen Entwicklung einschließlich des demografischen Wandels ("Älter, weniger, bunter") ist neben der staatlichen Daseinsvorsorge ein breites bürgerliches Engagement erforderlich (siehe "Über uns", "Leitbild des FGZ"). Die Fragen der Nachhaltigkeit, des demografischen Wandels und des Zusammenhalts der Gesellschaft zur Erlangung der Zukunftsfähigkeit werden aber auch bei "Miteinander" beantwortet. Das MIteinander  fördert den Zusammenhalt der Generationen zur Sicherung der Zukunft und der Solidarität in der Gesellschaft. Diese zukunftsträchtige Thematik betrifft alle Bürger in den wesentlichen Lebensbereichen. Insofern freuen wir uns über Ihre Meinung via "Forum" oder "Kontakt" auf dieser Website. Finden Sie heraus, welches Thema/Projekt zu Ihnen passt. Es gilt, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Zukunftsfähigkeit und die Projektumsetzungen zur Zielerreichung anzustoßen.